[PRESSE] Erste Ergebnisse der Fahrscheinaktion

Die ersten Ergebnisse unserer Fahrscheinaktion vom Dezember 2018 sind jetzt öffentlich. Ihr findet sie im Blitz⚡ in Eurem Briefkasten, hier online zum Lesen bzw. herunterladen, oder weiter unten auf dieser Seite. Ursprünglich erschienen im Blitz am Sonntag am 31. März 2019.

Bürgerinitiative für einen solidarisch finanzierten Nahverkehr in Schwerin

Schwerin/sb/bi. Im Dezember 2018 hat die Bürgerinitiative »Freifahrt.Jetzt.Schwerin« eine Aktion durchgeführt, bei der 500 Einzelfahrscheine, darunter 100 Kinderfahrscheine, für die Beantwortung von fünf Fragen an Bürger verschenkt wurden. Danach konnte sie 135 auswertbare Fragebögen auswerten.

Die Ergebnisse der Umfrage seien zwar nicht repräsentativ, aber dafür bemerkenswert.

Von den Befragten nutzten 42 Prozent am liebsten den ÖPNV, 30 Prozent das Auto und 6 Prozent das Fahrrad für ihre innerstädtische Mobilität. Erfragt wurde nach der Höhe einer Abgabe, die man bereit wäre monatlich zu zahlen, um daraus einen solidarisch finanzierten kostenfreien Nahverkehr für alle zu ermöglichen. 68 Prozent der Befragten befanden dafür Beträge zwischen 10 und 20 Euro für richtig. 77 der Befragten waren ÖPNV-Nutzer, 52 davon ausschließlich. Die Frage, ob der Nahverkehr bezahlbar sei, beantworteten 22 davon mit »Ja«, 18 mit »Nein« und 12 wollten sich nicht festlegen. Bei den gelegentlichen Nutzern hielten sich die Antworten die Waage. Bei der Frage, ob sie eine Zunahme des Autoverkehrs störe, lag das Verhältnis der mit »Ja«-Antwortenden um das Zweieinhalbfache höher, als das der Verneinenden. 53 Prozent der befragten Autofahrer begründeten ihre Entscheidung für das Auto mit schlechten oder fehlenden ÖPNV-Anbindungen. Sie sprachen sich für eine bessere Umlandanbindung, eine kürzere Taktung und bessere Umsteigezeiten aus.

Bürgerinitiative setzt sich für einen solidarisch finanzierten Nahverkehr in Schwerin ein. Foto: bi

»Bemerkenswert ist, dass der Nahverkehr für die Mehrheit der ÖPNV-Nutzer nach eigenen Angaben bezahlbar ist und, dass 68 Prozent der Befragten bereit sind 10 Euro und mehr monatlich für einen solidarisch finanzierten Nahverkehr zu bezahlen«, so Torsten Müller, Sprecher der Bürgerinitiative. »Ein entgeltfreier ÖPNV ist möglich, verschiedene Finanzierungsmodelle sind denkbar.« Die Bürgerinitiative bleibt am Ball.

 

Die nächste Veranstaltung findet am 12. April um 19 Uhr im Säulengebäude mit Kommunalwahlkandidaten statt. Auch am 27. April wird sich die Bürgerinitiative beim »FrühjahrsErwachen« der Stadt im Schleswig-Holstein-Haus mit einem eigenen Stand präsentieren.

Kreative Menschen können sich dort an einem großen Bild für die Straßen der Zukunft mit mehr Grün und weniger Individualverkehr beteiligen.

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